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… erzählt Univ.-Doz. Dr. Walburga Litschauer:

Ich lernte Rosl Schwab in den 80er Jahren im Rahmen meiner forscherischen Tätigkeit kennen. Frau Schwab hatte bereits 1974 die Gründung eines Vereins ins Auge gefasst, dessen Zweck es sein sollte, in Schloss Atzenbrugg eine authentische Schubert-Gedenkstätte zu errichten. 1978 erfolgte dann die definitive Gründung unseres Vereins, der es sich zum Ziel setzte, ein Museum für Franz Schubert und seinen Freundeskreis ins Leben zu rufen. Aus dem Erlös von Floh- und Adventmärkten, Bausteinaktionen, der Auflage einer Benefiz-Single mit den “Atzenbrugger Tänzen” sowie Aufrufen in Hörfunk und Presse wurden die ersten Mittel zur Restaurierung der Räumlichkeiten und für den Erwerb der Einrichtung aufgebracht. Mit den tatsächlichen Investitionen wurde im Dezember 1982 begonnen. Frau Schwab begann damals, wertvolle Kontakte zu den Nachfahren von Schuberts Freunden zu knüpfen und konnte einige von ihnen dafür gewinnen, Patenschaften über einzelne Räume zu übernehmen und dem Museum Leihgaben aus ihren Familienbeständen zur Verfügung zu stellen. Besonderes Geschick und Stilgefühl bewies Frau Schwab beim Ankauf diverser Einrichtungsgegenstände — ich erinnere nur an den Erwerb diverser Luster, Spiegel und eines Kachelofens, über den sie bei ihren Führungen durch das Museum gern erzählte.

In den 15 Jahren des Wiederaufbaus konnte das Komitee mit ihr als Generalsekretärin und Seele des Vereins durch die Veranstaltung von 65 Benefizkonzerten und andere Aktivitäten über 3,5 Millionen Schilling aufbringen, die in die Renovierung und Ausstattung der Museumsräume investiert wurden. Durch die Beteiligung prominenter Schubert-Interpreten wurde diese Gedenkstätte auch international bekannt: Künstler wie Gundula Janowitz, Hermann Prey, Peter Schreier, Bo Skovhus, Robert Holl, Andras Schiff, Elisabeth Leonskaja, Paul Badura-Skoda, das Alban Berg-Quartett und das Altenberg-Trio sind hier teilweise sogar mehrmals aufgetreten.

1986 wurde das Museum eröffnet, 1992 konnte der denkmalgeschützte Alttrakt des Schlosses komplett fertig gestellt werden. Es war in erster Linie dem unermüdlichen Einsatz von Rosl Schwab zu verdanken, dass unser Museum 1996 mit einem Anerkennungspreis des Unterrichtsministeriums für seine schöne Gestaltung und 2002 mit dem österreichischen Museums-Gütesiegel ausgezeichnet wurde.
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